Veranstaltungen im Jahr 2011

  • 19.05.2011, 14.00 Uhr: Lorbeer Büromöbel GmbH, Eggenfelden
  • 05.07.2011, 14.00 Uhr: Ruperti Werkstätten, Altötting
  • 06.10.2011, 14.00 Uhr: Pölz Alztaler Fruchsäfte GmbH
  • 15.11.2011, 15.00 Uhr: AOK Mühldorf

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Unternehmerdialog bei der AOK Mühldorf

Am 15. November öffnete nun die AOK Direktion Mühldorf ihre Pforten und rundete nach den Unternehmerdialogen bei der Firma Lorbeer Büromöbel GmbH, Eggenfelden, den Ruperti-Werkstätten, Altötting sowie der Pölz Alztaler Fruchtsäfte GmbH die Unternehmerdialog-Reihe für 2011 ab. Bürgermeister Günther Knoblauch, Aufsichtsratsvorsitzender des Städtebundes Inn-Salzach GmbH begrüßte mit Jochen Englmeier, Geschäftsführer des Städtebundes Inn-Salzach, die zahlreichen interessierten Gäste aus Industrie, Handel und Klinik, sowie insbesondere den Direktor der AOK Bayern Mühldorf, Karl-Heinz Stangl, als Gastgeber. Karlheinz Stangl stellte den Besuchern das neue AOK-Gebäude vor und berichtete in seinem Vortrag über die Gesundheitskasse mit einem Haushaltsvolumen von rund 11 Mrd.€. Besonders hob Herr Stangl dabei die Ortsnähe der AOK Bayern hervor. In den 250 Geschäftsstellen der AOK in Bayern sind über 10.000 Mitarbeiter beschäftigt (davon allein 200 Mitarbeiter in den Geschäftsstellen Mühldorf und Altötting). „Unsere Kunden schätzen neben der durch den TÜV-Süd bereits mehrfach ausgezeichneten Service- und Beratungsqualität vor allem die Betreuung vor Ort“, so Karlheinz Stangl. Roland Kalis, Bereichsleiter Firmenkunden, referierte über die fruchtbare Zusammen-arbeit mit den Unternehmen der Region und den zahlreichen Personal-Präventions-Maß-nahmen. Das Ergebnis solcher betrieblichen Gesundheitsförderungen  ist eine erfolgreiche Steigerung derMotivation bei den jeweiligen Mitarbeitern sowie ein deutlicher Rückgang  der Krankheitsraten  in den jeweiligen Betrieben.

Nach vielen interessanten Informationen annimierte Gabriele Vogt, Sportlehrerin und AOK-Bewegungsfachkraft, die Gäste des Unternehmerdialogs zur aktiven Bewegung und Gehirn-Jogging. Letzteres forderte nicht allein die Hirnwindungen, sondern setzte auch die Lachmuskulatur der Gäste in heftige Schwingungen - ist doch der eine oder andere nicht mehr so geübt im Koordinieren seiner Extremitäten und Gehirnhälften., „Tägliches Training ist der Schlüssel zum Erfolg!“ lautete die Botschaft von Frau Vogt an die Teilnehmer. Bürgermeister Günther Knoblauch und Jochen Englmeier überreichten Karlheinz Stangl und seinem Team, Roland Kalis und Karl-Heinz Buchner jeweils einen Buchband der Europäischen Metropolregion München e.V. als Dank für die hervorragende Gastfreundschaft. Nach abschließenden Worten und einer Führung durch die Geschäftsstelle Mühldorf ließen die Gäste den Unternehmerdialog bei einem Erfahrungsaustausch in angenehmer Atmosphäre ausklingen.

Man darf sich bereits heute auf die Unternehmerdialog-Reihe 2012 freuen, die wie gewohnt vier Mal stattfinden wird. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Interessierte Unternehmen können sich gerne jederzeit beim Städtebund Inn-Salzach GmbH www.staedtebund-inn-salzach.de melden.

  
Vortrag von Roland Kalis
Betriebsleiter Firmenkunden AOK Mühldorf-Altötting


Begrüßung durch Bürgermeister Günther Knoblauch
Stadt Mühldorf am Inn


Vortrag von Direktor Karlheinz Stangl
AOK Mühldorf – Altötting

 

Unternehmerdialog bei der Firma Pölz Fruchtsäfte

Nach Begrüßung durch Garchings Bürgermeister Wolfgang Reichenwallner stelle Josef Pölz die Alztaler Fruchtsäfte GmbH, mit einen Rückblick die mittlerweile 50 jährige Firmengeschichte, vor. Vom der ursprünglichen Lohnmosterei mit einer damals bereits großen Produktion von 1000 Flaschen täglich, konnte die Produktion auf bis zu 100.000 Flaschen täglich gesteigert werden. Das Angebot der Firma Pölz umfasst mittlerweile weit über 50 Frucht- und Gemüsesäfte, Nektare, Fruchtsaftgetränke, Schorlen, Eistees bis zum Apfelwein und Wintersortiment. Neben dieser Mischung aus erfolgreichen Klassikern und modernen Trendsorten werden auch Bio Frucht- und Gemüsesäfte aus kontrolliert ökologischem Anbau angeboten. Um hier die strengen Normen zu erfüllen und die außergewöhnliche Qualität dieser Säfte zu garantieren, setzt Pölz auf extensiven ökologischen Anbau der verwendeten Früchte ohne Spritzmittel. Erstaunt waren nicht wenige der Anwesenden Gäste, als Josef Pölz berichtete, das vor allen die Kunden aus dem Ausland diese Bio Produkte beziehen. Kernabsatzgebiet ist vor allem der südostbayerische Raum. Absatzinseln gibt es aber auch im gesamten Bundesgebiet. Im Export ist Österreich aufgrund der geographischen Nähe der wichtigste Markt, zusätzliche Absatzmärkte sind auch Italien, Ungarn und andere europäische Länder sowie auch Saudi-Arabien.

In den anschließenden Betriebsführungen durch Firmeninhaber Josef Pölz und Herrn Roland Wolferstetter konnten sich die rund 40 aufmerksamen Besucher von der Anlieferung der Äpfel und Birnen über die Weiterverarbeitung bis zur Abfüllung des Fruchtsaftes in die Leergutflachen, ein Bild machen. Bei den Gebinden setzt die Firma Pölz hier überwiegend auf Glas-Mehrwegflaschen in den gängigen Größen 1 Liter und 0,5 Liter, sowie auch 0,2 Liter Tischflasche für die Gastronomie.

In der anschließenden Gesprächs- und Diskussionsrunde beantworteten Firmeninhaber Josef Pölz und seine Gattin Gabi Pölz noch anfallende Fragen der interessierten Teilnehmer.

Das Familienunternehmen wird von Josef Pölz jun., Sohn des Firmengründers geleitet und kann seit 35 Jahren mit Qualitätsauszeichnungen ununterbrochen und eindrucksvoll die Spitzenqualität behaupten. Von dieser Spitzenqualität konnten sich die Gäste bei einer Verkostung der unterschiedlichen Getränke im Anschluss an die Betriebsführung überzeugen.

Mit einen Dankeschön in Form einer zwei Liter Weißbierflasche bedanke sich Geschäftsführer der Städtebund Inn-Salzach GmbH
Jochen Englmeier bei den Gastgebern.
 


Unternehmerdialog bei den Ruperti Werkstätten Altötting

Bereits das achte Jahr in Folge veranstaltet die Städtebund Inn-Salzach GmbH die Reihe der Unternehmerdialoge bei den unterschiedlichen gastgebenden Unternehmen in den Landkreisen Altötting, Mühldorf und Rottal-Inn. Die Dialoge sollen neben einer überbetrieblichen Kooperation, eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch der einzelnen Unternehmen, sowie zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen. Am 05. Juli war man zu Gast in der Ruperti Werkstätte Altötting, eine Einrichtung des Diözesan-Caritasverbandes Passau.

Nach der Begrüßung durch Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer und  Robert Jenert, Leiter der Ruperti Werkstätten Altötting, wurde den rund 50  Gästen die Gelegenheit gegeben, die Sozialräume und verschiedenen Werkstattbereiche zu besichtigen. Vom breiten Leistungsspektrum wie der Verarbeitung von Holz, Metall, Keramik  Kunststoffrecycling, Kollektorteilefertigung, Montage, Gravur- und Laserbearbeitung, Tampondruck und Mailingarbeiten konnten sich die Besucher ein Bild machen. Diese Produkt und Leistungspalette umfasst Produkte und Lohnaufträge für Kunden aus Industrie, Groß- und Einzelhandel als auch Vereine und Einzelpersonen. Mit fachlicher Kompetenz und maschineller Kapazität können hier qualitativ hochwertige Produkte zu wettbewerbsfähigen Kosten hergestellt werden und  kann auch auf die jeweiligen Bedürfnisse und Kundenwünsche  eingehen. Mit einer in den Ruperti Werkstätten entwickelten und gebauten Maschine werden CD´s abgefräst, es werden die gespeicherten Daten  auf CD,  DVD und Blu-Ray zuverlässig vernichtet. Die im Jahr  2003 entwickelte Maschine entspricht den neuesten Anforderungen des Datenschutzgesetztes. Das bei diesem Verfahren entstandene  sortenreine Polycarbonat wird der Wiederverwertung zugeführt. Die Ruperti Werkstätte Altötting  sind als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert.

Menschen mit geistiger, körperlicher  oder psychischer Beeinträchtigung stehen hier im Vordergrund. Es wird mit Arbeit, Beschäftigung, beruflicher Bildung  und Persönlichkeitsförderung die Teilnahme am Arbeitsleben um Leben in der Gemeinschaft gefördert und ermöglicht. Nachdem den Gästen  die Gelegenheit gegeben wurde, die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben hautnah mitzuerleben präsentierte Herr Jenert, Leiter der Ruperti Werkstätten in Altötting, die verschiedenen Arbeitsfelder der Werkstatt sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit und  Finanzierung der Werkstatt in einem Fachvortrag. Das große Interesser der Teilnehmer und der fachübergreifende Austausch machten das ganze zu einer gelungenen Veranstaltung.

Herr Robert Jenert führ die Besucher durch die Sozialräume der Ruperti Werkstätten Bereich Kunststoffrecycling
Dr. Werner Goll, ChemDelta Bavaria, Bürgermeister Hofbauer und Bürgermeister Knoblauch bei der Besichtung der Metallwerkstatt Besichtung der Metallverarbeitung

 


Unternehmerdialog bei der Firma Lorbeer Büromöbel GmbH

Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstaltet der Städtebund Inn-Salzach GmbH auch dieses Jahr vier Unternehmerdialoge bei wechselnden Gastgebern in den Landkreisen Altötting, Mühldorf und Rottal-Inn. Die Dialoge sollen neben einer überbetrieblichen Kooperation eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch der einzelnen Unternehmen sein und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen.
 
Gastgeber des ersten Unternehmerdialogs 2011 war am 19. Mai die Firma Lorbeer Büromöbel GmbH in Eggenfelden. Nach einem einführenden Vortrag über die Firmengeschichte durch Marianne Lewis (geschäftsführende Gesellschafterin) und Anton Kolbeck (Einkaufs- und Produktionsleiter) erhielten die Teilnehmer  von Martin Stegmüller (Innendienstleitung) einen Einblick in die positiven Synergieeffekte  durch die Kooperation mit der Firma Wiesner & Hager. Dabei wurde den 40 anwesenden Gästen ein Überblick über das Produktportfolio der Firma Lorbeer geboten. Hochwertige Büromöbel, formschön und funktionsstark, sowie nach neuen ergonomischen Erkenntnissen entwickelt und produziert, konnten im Ausstellungsbereich hautnah erlebt  werden. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Produktionshallen wurde die perfekte Abstimmung von HighTech und Handwerk bestaunt. Schon Firmengründer Georg Lorbeer sen. hat erkannt, dass Möbelproduktion auf hohem Niveau nur mit modernster Technik funktioniert. Die Kombination von Handwerkskunst und HighTech ist daher in den letzten 82 Jahren zur Qualitätsphilosophie bei Lorbeer gereift. Deshalb werden von den erfahrenen Mitarbeitern neueste Fertigungstechniken wie Metall-Rohrlaser und Universalbearbeitungszentren für die Holzbearbeitung benutzt. Die in der Metallwerkstatt produzierten Metallteile werden zudem in der eigenen Pulverbeschichtungsanlage oberflächenveredelt. So spart man sich viele Wege und  Zeit und kann hohe Qualitätsansprüche garantieren. Dies versetzt Lorbeer in die Lage, sowohl Sonderwünsche als auch Serienproduktion just in time zu liefern. Mit fast 100 Mitarbeitern am Standort Eggenfelden können Planung, Entwicklung in enger  Abstimmung mit dem Kunden, Bemusterung vor Ort, Produktion und Lieferung in den vom Markt bestimmten Zeiten bewältigt werden. Neben der Qualität der Produkte und marktgerechten Neuentwicklungen, steigert der Ausbau des Vertriebsnetzes und der Vertriebspartner, nicht nur in Deutschland und Österreich, die Bekanntheit der Marke Lorbeer.

Bei der abschließenden Diskussionsrunde waren sich die Teilnehmer einig, dass man nun den Schreibtisch und Büroarbeitsplatz aus einem anderen Blickwinkel betrachten muss und  waren beeindruckt, wie viele Arbeitsschritte so ein Möbelstück von der Planung bis zur fertigen Bürowelt beim Kunden benötige.

   
Einkaufs- und Produktionsleiter Martin Kolbeck erklärt die Funktion und Möglichkeiten mit einem Metall-Rohrlaser.

 
Den Gästen wurde die Gelegenheit gegeben, Einblicke in die erfolgreichen Strategien der Firma Lorbeer zu erhalten. Bei einem Betriebsrundgang konnte sich jeder ein Bild über die verschiedenen Produkte und Fertigungstechniken des Unternehmens machen.